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 Kyoto Protokoll tritt am 16 Februar 2005 in Kraft

Cambio Climático

Bonn, 18. November 2004 – Der heutigen Empfang des Ratifizierungsinstruments der Russischen Föderation durch UNO-Generalsekretär Kofi Annan löst einen 90-Tage Countdown zum Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls aus. Am 16. Februar 2005 wird das Protokoll rechtsverbindlich für seine 128 Vertragsstaaten.





"Die Zeit der Ungewissheit ist vorbei. Klimawandel wird wieder ein Topthema auf der weltweiten Agenda zu werden," sagte Joke Waller-Hunter, Exekutivsekretärin des Sekretariats, das für das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen und für das Kyoto-Protokoll zuständig ist.

„Die Vertragsstaaten-Konferenz in Buenos Aires im nächsten Monat gibt Regierungen, Unternehmen und der Zivilgesellschaft eine gute Gelegenheit innovative neue Maßnahmen und Technologien für eine zukünftige klimafreundliche Wirtschaft zu fördern," sagte sie.

Das Inkrafttreten des Protokolls am 16. Februar 2005 bedeutet:

1) 30 Industriestaaten werden vertraglich an quantitativ e Ziele zur Verringerung oder Beschränkung ihrer Treibhausgase gebunden.

2) Der internationale Markt für Emissionsrechte wird rechtlich und praktisch Realität.

Dieses Emissionshandels-Regime des Protokolls erlaubt es Industriestaaten Emissionstitel untereinander zu kaufen und zu verkaufen. Der Marktansatz wird die Effizienz und die Kosteneffektivität des Emissionsabbaus verbessern.

3) Der Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism, CDM) geht von der Einführungs- zur vollen Operationsphase über. Der CDM fördert Investitionen in Entwicklungsländern zur Limitierung von Emissionen und Stärkung der nachhaltigen Entwicklung.

4) Der 2001 eingerichtete Anpassungsfonds des Protokolls wird seine Arbeit zur Unterstützung von Entwicklungsländern aufnehmen, dass diese die negativen Auswirkungen des Klimawandels bewältigen.




 




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